Das Schulsystem in der BRD

In Deutschland gibt es die Kindergarten wie bei uns, aber sie gehören nicht zum staatlichen Schulsystem. Sie sind von Gemeinden oder Kirchen unterhalten. Der Besuch des Kindergartens ist freiwillig. Heute besuchen etwa 80 Prozent der Kinder zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr einen Kindergarten.

Mit sechs Jahren kommen alle Kinder in die Grundschule und besuchen sie 4 Jahre (in Berlin 6 Jahre). In Deutschland gibt es sechs Noten - sehr gut, gut, befridigend, ausreichend, mangelhaft und ungenügend. Nach der Grundschule kann man sich entscheiden - man kann neun Jahre das Gymnasium besuchen, 6 Jahre auf die Realschule oder fünf Jahre auf die Hauptschule gehen. Die Hälfte der Kinder besucht die Hauptschule. Die Realschule endet mit der sogenannten Mittlere Reife, die Hauptschule endet mit dem Hauptschulabschluss.

Es ist auch möglich, z.B. nach der Realschule auf das Gymnasium zu wechseln, dann kann man das Abitur machen. Die letzten drei Jahre am Gymnasium nennt man Oberstufe. Und damit die Abiturnote nicht von der Leistung an einem Tag abhängig ist, hat man ein kompliziertes Punktesystem eingeführt, bei dem man zwei Jahre lang Punkte für das Abitur sammelt. Jedes Bundesland hat seine eigenen Bestimmungen.

Nach der Realschule und Hauptschule kann man die Berufsausbildung machen. Die Berufsausbildung bedeutet, dass der Lehrling die Lehrstelle hat (man arbeitet bei einer Firma) und neben dieser Praxis noch die Berufsschule besucht. Dann kann man weiter Fachschule oder Fachhochschule besuchen. Nach dem Abitur ist es möglich, an der Uni oder an der Hochschule zu studieren. Da endet das Studium mit den Staatsexamen.

Unser Schulsystem ist ganz verschieden, aber jedes System hat seine Vor- und Nachteile.




Přidal: Aleinad 26. 7. 2008
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